ungeeignet
Kniebeugen
Bei einer Kniebeuge im Zehenstand, bei der in der tiefsten Stellung mit dem Gesäß die Fersen berührt werden (falsche Ausführung), entsteht bei einem 80 kg schweren Menschen ein sog. Retropatelladruck von ca. 1 Tonne. Unter dem Retropatelladruck versteht man einen Anpreßdruck auf die Rückseite der Kniescheibe, der bei einer gleichmäßigen Verteilung des Körpergewichts auf Fersen und Ballen und bei Vermeidung eines Abfederns am tiefsten Punkt der Bewegung um Vielfaches verringert werden kann.

geeignet
Kniebeugen

Muskelbeteiligung: vierköpfiger Beinstrecker, Gesäßmuskulatur, ischiocrurale Muskulatur (bestehend aus Plattsehnenmuskel, Halbsehnenmuskel und zweiköpfigem Beinbeuger). Stabilisierend wirken noch Bauch- und Rückenmuskulatur mit. Erfahre mehr »


ungeeignet
Armheben seitlich vorne übergebeugt
Häufig kann der Jugendliche wegen unzureichender Muskelführung und mangelnder Bewegungsvorstellung den Rücken nicht gerade halten. Die Übungsausführung mit dem Rundrücken bedeutet eine Erhöhung der axialen Druckbelastung auf die 5. Lendenbandscheibe.

geeignet
Armheben seitlich in der Bauchlage Erfahre mehr »

ungeeignet
Oberkörper aufrichten aus der Bauchlage (mit Schwung)
Jedes schwungvolle Aufrichten des Oberkörpers zieht eine Verstärkung der Hohlkreuzlage mit den daraus resultierenden Fehlbelastungen nach sich. Am meisten davon betroffen ist die 5. Lendenbandscheibe.

geeignet
Diagonalstreckung (liegend) Erfahre mehr »

ungeeignet
Bauchschaukel
Durch ruckartiges abwechselndes Abheben des Oberkörpers und der Beine kommt es zu einer extremen Hohlkreuzlage. Hohe Kompressionsdrücke und eine starke Fehlbeanspruchung der Wirbelsäule belasten, die Bandschreibe des lumbo-sacralen Übergangs sehr stark.

geeignet
Diagonalstreckung (kniend) Erfahre mehr »

Ungeeignet
Beinheben und senken mit gestreckten Beinen
Selbst Schüler mit ausgeprägter Bauchmuskelschwäche können diese Übung durchführen, die Kraft der Bauchmuskeln reicht aber nicht aus, dem Lendenarmbeinmuskel entgegenzuwirken. Das Ergebnis ist ein Ausweichen in die Hohlkreuzlage mit entsprechender Fehlbelastung der Lendenwirbelsäule.

Geeignet
Beinheben mit angebeugten Beinen Erfahre mehr »

Obwohl die Aufgaben der Gymnastik vielfältig sind und je nach Zielstellung die motorischen Grundeigenschaften des Menschen verbessern können, haben wir die Auswahl der Übungen unter dem Gesichtspunkt der Vermeidung und Beseitigung muskulärer Dysbalancen getroffen.

Der Erfolg eines Gymnastikprogramms wird immer von der Einhaltung der folgenden Trainingshinweise abhängig sein:

  • Den richtigen Zeitpunkt wählen. Obwohl der Zeitpunkt jedem einzelnen überlassen werden sollte, muss doch die Durchführung unmittelbar nach dem Aufstehen wegen der noch verringerten Leistung der Körperfunktionen abgelehnt werden.
  • Zeitdruck vermeiden. Es führt zu Unkonzentriertheit und schnellen Übungsausführungen. Darunter leidet auch die Qualität der Übungsausführung, und es besteht Verletzungsgefahr.
  • Gleichmäßig atmen. Sowohl bei statischer als auch dynamischer Übungsausführung niemals den Atem pressen, sondern ruhig und gleichmäßig atmen. Sollte Ihnen dies bei verschiedenen Übungen nicht gelingen, ist das ein Zeichen von zu hohem Schwierigkeitsgrad. Suchen Sie dann eine leichtere Übung für die gleiche Muskelgruppe. Erfahre mehr »