Wenn Angehörige oder andere Familienangehörige einen alkoholkranken Menschen helfen wollen, ist das ja von der Sache her, sehr gut. Jeder sollte sich aber dabei auch fragen, wie weit kann und darf die Hilfe für einen anderen Menschen gehen.  Gerade Ehefrauen von alkoholkranken Menschen wollen alles versuchen, um den Alkoholiker zu helfen, ihm zum nachdenken und handeln bewegen, damit er Hilfe gegen seine  Alkoholabhängigkeit annimmt. Oft wissen sie nicht wirklich, wie sie ihrem Partner helfen können und tun manchmal sogar genau das Gegenteil und verlängern somit den Alkoholkonsum des Betroffenen.

Sie entwickeln dann Schuldgefühle, weil sie nicht wirkliche eine Änderung herbeiführen können. Um es gleich zu sagen, niemand muss sich schuldig fühlen, weil man einen alkoholkranken Menschen nur unterstützend helfen kann, wenn dieser denn auch Hilfe möchte. Erfahre mehr »