ungeeignet
Kniebeugen
Bei einer Kniebeuge im Zehenstand, bei der in der tiefsten Stellung mit dem Gesäß die Fersen berührt werden (falsche Ausführung), entsteht bei einem 80 kg schweren Menschen ein sog. Retropatelladruck von ca. 1 Tonne. Unter dem Retropatelladruck versteht man einen Anpreßdruck auf die Rückseite der Kniescheibe, der bei einer gleichmäßigen Verteilung des Körpergewichts auf Fersen und Ballen und bei Vermeidung eines Abfederns am tiefsten Punkt der Bewegung um Vielfaches verringert werden kann.

geeignet
Kniebeugen

Muskelbeteiligung: vierköpfiger Beinstrecker, Gesäßmuskulatur, ischiocrurale Muskulatur (bestehend aus Plattsehnenmuskel, Halbsehnenmuskel und zweiköpfigem Beinbeuger). Stabilisierend wirken noch Bauch- und Rückenmuskulatur mit.

Durchführung: Hände sind hinter dem Kopf verschränkt. Die Fußstellung ist etwa schulterbreit, dabei zeigen die Fußspitzen nach vorne bzw. leicht nach außen. Unabhängig von der Fußstellung sollte immer darauf geachtet werden, dass sich die Knie in einer Linie mit den Fußspitzen befinden. Jetzt in die Hocke gehen, dabei sollen die Fersen am Boden und der Oberkörper möglichst aufrecht bleiben.